SO\24.02.19\14:00
Kiesel im k42

Serenade für Fanny

Filmtage 2019
Dokumentarfilm von Monique Marmodée
Deutschland 2018, 83 Minuten, OF

Bereits mit mehreren Preisen wurde dieser herzerfrischende Dokumentarfilm ausgezeichnet: Die rüstige, lebensbejahende Fanny (91 Jahre) und ihre selbstbewusste Enkeltochter Alexandra (30 Jahre alt) philosophieren über Liebe, Familie und Karriere in verschiedenen Generationen. Fanny, gelernte Schneiderin, die bestimmte Kleider auch jetzt noch „toll sexy“ findet, bedauert, dass ihr Mann ihr nicht erlaubt hatte, Modedesignerin zu werden. Ihre Enkelin Alexandra hingegen ist Filmemacherun und wünscht sich eine große Familie, wie sie Fanny in ihrem Alter bereits hatte. Aber die beiden sympathischen Protagonistinnen diskutieren nicht nur, sie packen auch zwei konkrete Vorhaben an. Denn Fanny möchte ihr Idol Helene Fischer einmal persönlich treffen und Alexandra bei der Oscar-Verleihung in Los Angeles ein von ihrer Oma geschneidertes Kleid tragen. Und obwohl beides nicht ganz einfach ist: Ihren unerschütterlichen Optimismus verliert Fanny nie. Auch einen Platz im Altenheim hat sie schon organisiert, für den Fall, dass sie ihn einmal brauchen sollte. Dazu fällt ihr als erstes ein: „Da backen sie leckeren Kuchen.“ Der humorvolle Film macht Mut, gesellschaftliche Zwänge aufzubrechen, an die eigenen Träume zu glauben, in schwierigen Zeiten durchzuhalten und das Leben zu genießen!

Im Anschluss findet ein Publikumsgespräch mit der Regisseurin Monique Marmodée sowie den beiden Protagonistinnen Alexandra Staib und Fanny Salland statt.

6 € (erm. 4 €)
„Festivalticket“ (für alle Filme/Programme): 24 € (erm. 16,50 €)