MO\22.02.21\19:30
Graf-Zeppelin-Haus

Die zwölf Geschworenen

Gerichtsdrama in drei Akten von Reginald Rose
Städtisches Theater Chemnitz

Deutsch von Horst Budjuhn

Carsten Knödler Regie

19:00 Einführung

Die Gerichtsverhandlung ist vorüber. Beweisführung und Zeugenbefragungen sind abgeschlossen, die Schlussplädoyers gehalten. Nun ziehen sich die zwölf Geschworenen zurück, um das Urteil zu fällen: Schuldig oder nicht schuldig? Mit dieser Frage entscheiden sie über das Leben eines jungen Mannes. Er ist des Mordes an seinem Vater angeklagt, den er mit einem Messer erstochen haben soll. Alle Indizien scheinen gegen ihn zu sprechen, zwei Zeugenaussagen bestätigen seine Schuld, die Beweislage ist erdrückend. Doch Geschworener Nr. 8 hat Zweifel. Oder zumindest ein Gefühl. – Aber was heißt das schon? Und reicht das, um ein Urteil abzuwenden, welches andere längst gefällt haben? Zumindest forciert er, dass um den Schuldspruch noch einmal ehrlich diskutiert wird, denn die Entscheidung für das Urteil muss einstimmig getroffen werden. Eingeschlossen im Konferenzraum entspinnt sich schließlich ein erbitterter und hitziger Kampf um Wahrheiten und Argumente, persönliche Ideale, Lebenseinstellungen und Vorurteile.

Reginald Rose (1920–2002) arbeitete als Drehbuch- und Theaterautor. Mit seinen sozialpolitischen Themensetzungen prägte er insbesondere die frühen Jahre des amerikanischen Fernsehspiels. 1954 schrieb er Die zwölf Geschworenen (Twelve Angry Men) und verarbeitete darin seine eigenen Erfahrungen in einer Geschworenenjury.

33 / 26 / 18 / 11 €