SO\04.03.18\16:00
Kiesel im k42

Francos Erbe – Spaniens geraubte Kinder

Filmtage 2018
Dokumentarfilm von Inga Bremer

Deutschland/Spanien 2017, 70 Minuten, OF mit dt. UT

Während der Franco-Diktatur und in den Jahren danach wurden in Spanien schätzungsweise 300.000 Babys unmittelbar nach der Geburt den Eltern gestohlen und an Adoptiveltern verkauft. Darin verstrickt war ein Ring aus Nonnen, Krankenschwestern, Ärzten und Anwälten. Bis heute suchen adoptierte Kinder ihre richtigen Eltern und Mütter ihre verlorenen Kinder. Behindert werden sie dabei in erster Linie von der katholischen Kirche, die maßgeblich beteiligt war. Obwohl es schwierig ist, die Verantwortlichen zu belangen, gibt es Menschen, die nicht aufgeben, für Gerechtigkeit zu kämpfen. Clara Alfonsa ist eine davon. Sie ist 43 Jahre alt und lebte jahrelang in dem Glauben, sie habe mit 14 Jahren einen Sohn tot zur Welt gebracht. Mittlerweile ist sie verheiratet und erneut Mutter. Nach über 27 Jahren tauchte schließlich ihr lebendiges Kind auf – eine Tochter. Dieser bereits mehrfach ausgezeichnete Dokumentarfilm vermittelt auf spannende Weise ein hoch brisantes und komplexes Thema. Er hat das Prädikat „besonders wertvoll“ erhalten.

6 € (erm. 4 €)
Dokuticket“ (für alle 8 Filme): 18 € (erm. 12,50 €)

(Hinweis: Der Trailer läuft im Spanischen Original mit englischen Untertiteln. Der Film läuft im Rahmen der Filmtage mit deutschen Untertiteln!)

Franco’s Legacy – Spain’s Stolen Children