DO\07.11.19\19:30
Kiesel im k42

Ich bin so glücklich, das hätte ich noch sagen sollen

Ute Wegmann erzählt das Leben der Judith Kerr
Veranstalter: Alevitisches Bildungswerk e.V. und Koordinierungs- und Fachstelle Demokratie leben! Bodenseekreis

In Kooperation mit Kulturbüro Friedrichshafen, Sammlung Stottele der Pädagogischen Hochschule Weingarten und Buchhandlung Fiederer, Friedrichshafen

In dem preisgekrönten Roman „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“ beschreibt Judith Kerr ihre Kindheit in Berlin, wo sie 1923 geboren wurde und die ersten Lebensjahre verbrachte. Im März 1933 musste ihr Vater, der bekannte Theaterkritiker, Jude und Hitler-Gegner Alfred Kerr, Berlin verlassen. Sein Frau Julia, Judiths älterer Bruder und sie selbst folgten kurz später. So begann ein Leben auf der Flucht. Von Berlin in die Schweiz, dann nach Paris und von dort nach London, wo Judith bis zu ihrem Tod lebte. Zu ihrem 95. Geburtstag erschien Judith Kerrs Autobiografie in Deutschland. Diese widmete sie den zwei Millionen jüdischen Kindern, die den Nationalsozialismus nicht überlebten. Im Mai 2019 starb sie.

Ute Wegmann ist Redakteurin, Schriftstellerin, Übersetzerin und Filmemacherin. Sie lernte Judith Kerr 2011 kennen und begegnete ihr danach mehrfach. Sie erzählt aus dem Leben der Judith Kerr und liest aus deren Autobiographie.

Eintritt frei