FR\09.10.20\19:00
Kiesel im k42

Maria Beig-Abend

Zum 100. Geburtstag der großen oberschwäbischen Schriftstellerin

Es lesen: Alexandra Rammert, Irmgard Sollinger, Marina Teetz und Claudia Wöll

Maria Beig (1920 – 2018) wäre am 8. Oktober 100 Jahre alt geworden. Nach ihrem Berufsleben als Lehrerin begann sie mit fast 60 Jahren mit dem Schreiben und schuf in fast drei Jahrzehnten ein bewundernswertes zweites Lebenswerk als Schriftstellerin: 8 Romane, 4 Erzählbände, eine Autobiographie. Zu ihren bekanntesten Werken zählen der Generationenroman „Rabenkrächzen“, „Die Hochzeitslosen“, „Hermine, ein Tierleben“ oder der autobiographische Roman „Ein Lebensweg“. Maria Beig ist zur Chronistin einer bäuerlichen Lebenswelt geworden, die untergegangen ist. Sie hat in ihrem eigenen unverwechselbaren, fast emotionslosen Stil geschrieben, ohne überflüssige Worte und ohne Larmoyanz. Martin Walser schrieb über die Autorin: „Stell dir vor, Maria Beig gäb‘ es nicht, oder sie hätte nicht geschrieben! Dann wäre das alles sang- und klanglos untergegangen. Dann wäre die deutsche Literatur um einen deutlichen Posten saft- und kraftloser geblieben.“ Maria Beig wurde u.a. mit dem Alemannischen Literaturpreis, der Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg, dem Johann-Peter-Hebel-Preis und der Ehrenmedaille der Stadt Friedrichshafen, wo sie 65 Jahre lang gelebt hat, ausgezeichnet.

Alexandra Rammert, Irmgard Sollinger, Marina Teetz und Claudia Wöll lesen Texte von Maria Beig: Vier Frauen und Leserinnen, die der Literatur verbunden sind. Der literarische Abend für Maria Beig ist eine bürgerschaftliche Hommage an die bedeutende oberschwäbische Schriftstellerin.

5 €